Resümee der Podiumsdiskussion

Geschrieben von Vorstand gegen B88

Liebe Interessenten, Mitstreiter und Bürger Wutha-Farnrodas,

 
die Podiumsdiskussion am Mittwochabend ist für alle Beteiligten, als ein großer Erfolg zu werten.
Es war auch ein wertvoller Abend für Wutha-Farnroda, denn die verfeindeten Lager haben sich zum ersten mal seit dem 14.11.2013 miteinander ausgetauscht. 
Enrico Gruhl (Bürgerverein, Bündnis W.F.) stellte in einer Präsentation die Gesamtproblematik dar, in dem er den Anwesenden erklärte, wo die Fehler am aktuellen Konzept der B19/B88 liegen. Matthias Kehr (Bürgerverein, SPD) erläuterte den Werdegang des Bürgerentscheides und die damit verbundenen Schwierigkeiten, die es im Gemeinderat gab. Martin Valley (Vorsitzender Bündnis W.F.) stellte dar, dass er von Anfang an, gegen eine neue B88/B19 Position bezogen hatte und sich immer für einen Bürgerentscheid ausgesprochen hat. Ich habe mich auf die wirtschaftlichen Folgen der Umverlegung konzentriert und es mit den Zahlen der Gewerbe An- und Abmeldungen für den Landkreis Schmalkalden-Meinigen (B19) dargelegt. Des Weiteren stellte ich klar dar, dass es bei Weitem nicht 1000 Bürger sind, die von einer neuen B88 profitieren, denn es wohnen nur 528 Personen direkt an der B88. Und davon zu sprechen, dass alle Farnrodaer einen Vorteil von dieser Brücke haben, ist schlichtweg die Unwahrheit. Es kamen auch diverse Gäste zu Wort, um Ihre Fragen an die Gastgeber zu wenden. Auch Bürgermeister Torsten Gieß war vor Ort, der ebenfalls klar und Position gegen die B19/B88-Verlegung bezog.
Es ist an diesem Abend eines  klar geworden, dass die B19/B88 mehr Nachteile als Vorteile bringen und man lieber gemeinsam an Lösungen arbeiten sollte, die man sofort durchführen kann, um den Anwohnern der B88 bei ihren Problemen zu helfen. Lärmschutzmaßnahmen z.B. werden aber vom Land bewilligt und deshalb muss die B19/B88 raus aus dem Bundesverkehrswegeplan (BVP), um diese Maßnahmen auch durchführen zu können. Und das geht jetzt nur noch über den Bürgerentscheid. Erst danach kann man eventuell gemeinsam mit allen BI’s an Vorschlägen für den Gemeinderat arbeiten.
Dennoch hatte der Abend auch seine Schattenseiten. Es ist ein trauriges Stück Demokratie, in den Augen der meisten Anwesenden, dass sich keine Fraktion, die den Bürgerentscheid im Gemeinderat förmlich zerrissen hat, hier präsent war. Weder die CDU, die einstimmig am 14.11.2013 dem Gemeinderatsbeschluss zugstimmt hat, noch die Linke, die es nie fassen konnte, das sich das Volk erhebt (wo das wohl herkommt). Jede Fraktion und jedes Mitglied dieser Fraktionen, muss sich jetzt den Vorwurf gefallen lassen, dass man entweder am 14.11.2013 nicht wusste, was man tat, oder es nicht sagen kann bzw. darf. Auch was von Seiten Jennifer Schubert (Grüne) kam, war nichts Neues für uns und hatte für meine Begriffe sehr wenig Inhalt. 
Im Normalfall wird der dazugehörende Zeitungsbeitrag hier mit abgelichtet, da aber der Beitrag in der TA/TLZ leider nicht die gewünschte Qualität und Objektivität hat, die dies wichtige Thema für Wutha-Farnroda verdient hätte,  verzichten wir hier darauf. Offensichtlich haben die B19/B88 bei der Berichterstattung in der regionalen Presse, schon Ukraine-Status erreicht. Auch eine Art Erfolg.
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