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Neue Planungen zur OUB88 – Trotz Bürgerentscheid!

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wutha-Farnroda,

die OUB88 hat im Bundesverkehrswegeplan 2030 leider den Status „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ und unter diesen Umständen wird natürlich weiter geplant werden. Genau so, als ob es den Bürgerentscheid nie gegeben hätte.


Aktuell ist man sich selbst nicht mehr sicher und sucht nach neuen Wegen für den Verlauf der OUB88. Was merkwürdig ist, es spielen offensichtlich wieder vorhandene Bedenken, die wir seit 2013 propagieren, keine Rolle. Deshalb seien Sie hier nochmals genannt: 
• Naturzerstörung, ohne echte Ausgleichsflächen.
• Verkehrszuwachs, mit dem die Bundesstraßen 19n und OU88 begründet werden, ist nicht vorhanden. Siehe BAST.
• Verringerung des Verkehrslärms durch Tempo 30 auf einer Strecke von 400 m ist effektiver als Bau der Ortsumfahrung (Diplomarbeit E. Gruhl / Bürgerverein Mosbach e.V.)
• Erhöhung des Flächenlärms und damit Neubelastungen für viele Anwohner.
• Ohne OU Stockhausen keine reale Verbesserung der Verkehrszahlen, da neue A4 (hinter dem Hörselberg) für Pendler und Gewerbe als Umweg gilt.
• Negative Auswirkungen auf Gaststätten und Einzelhandel im Ort.
• Angesichts der strengen CO2-Ziele der EU werden wir bis 2030 in Wutha-Farnroda stetig sinkende Lärm- und Luftbelastungen haben. (Elektrische-PKW; Elektrische-NFZ) 

Umso bedauerlich ist es, dass man im Zusammenhang mit solchen Straßenbauten immer nur die Politiker (meist CDU/Hirte/Krebs) sich zu Wort melden, die diese Straße bauen möchten. Wo sind denn unsere regionalen Umweltschützer - die Grünen? Jo West? Familie Bohn in Wutha-Farnroda? Wie wäre es mal mit einem offenen Wort zu diesem Thema? Hier können sie aktiv Umweltschäden verhindern! 

Hier nun die neuen Korridore, die für die OUB88 gefunden wurden. Für uns ergibt sich aus dieser Zeichnung nur eine Logik. Die alte B88 ist der beste Kompromiss für eine deutliche Mehrzahl der Einwohner von Wutha-Farnroda. Und dies hat der Bürgerentscheid sehr deutlich unterstrichen.
Es wird also keine OUB88 benötigt! 

Geschrieben von Vorstand gegen B88

Kommentar der BI zu Hirte Krebs Irrsinn.

Kommentar der BI zu Hirte / Krebs Irrsinn.

Das Büro von Christian Hirte (MdB) hat folgende Pressemitteilung rausgegeben:
„B62 und B19 sind die zentralen Verkehrsadern der Wartburgregion“ 
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte wirbt gemeinsam mit Landrat Reinhard Krebs für Straßenprojekte im Wartburgkreis. In einem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär, wird dabei u.a. auch ein Schreiben übergeben, in dem Vertreter der Region für die Berücksichtigung der Ortsumfahrung Merkers/Dorndorf in den Bundesverkehrswegeplan kämpfen. „Die B19 und die B62 sind die zentralen Verkehrsadern der Region. Diese Nord-Süd und Ost-West-Achse müssen so ausgebaut werden, dass sie den heutigen Erfordernissen entsprechen: Entlastung der Anwohner und schnelle Anbindung an das Autobahnnetz. Deshalb ist es wichtig, dass beide Projekte in den kommenden Jahren in der Planung weiterkommen können. Dafür brauchen wir eine gute Berücksichtigung im Bundeverkehrswegeplan. Wir hoffen, im zuständigen Ministerium mit unserem Gespräch noch einmal etwas in Bewegung zu setzen“, so Hi... Auch nachzulesen unter. 

Kommentar der BI:

Die Verlogenheit der CDU ist und bleibt unendlich. Da will ein Mike Mohring (Fraktionschef der CDU Thür.) seinen Wählern glaubend machen, dass er sich für Mitbestimmung der Bürger einsetzten will. Und was macht der der Bundestagsabgeordnete aus Berlin, er setzt sich für ein Straßenbauprojekt ein, welches von den Bürgern nicht akzeptiert wird. Die Bürger in Wutha-Farnroda haben mit einem 2/3 Votum nein zur B19/B88 gesagt. Und es interessiert weder den Landrat Herrn Krebs noch Herrn Hirte, was die Menschen vor Ort entschieden haben. Sich aber gegen eine Strom-Trasse stellen.. Ebenfalls hier nachzulesen. Kann man wieder nur spekulieren, darüber warum man gegen die Stromtrasse ist, aber Leuten eine Straße vor die Tür bauen, die sie nicht haben wollen. Man kann es aber auch nüchtern betrachten, in dem man daher geht und sagt, dass in den Kosten der B19/B88 schon reichlich Geld von gewinnbringenden Netzwerken eingerechnet ist und leider bei der Planung der Stromtrasse, die Gelder nicht berücksichtigt wurden. Was wiederum den Schluss zulässt, dass mit Sicherheit die Gelder daherkommen werden und es dann wieder andere, vollkommen gegensätzliche Pressemitteilungen geben wird. Wollen wir wetten? Und was dies alles mit Demokratie zu tun? Sollten wir diese Art des Umganges mit Steuergeldern und Bürgerwillen nicht versuchen zu unterbinden. Nicht zu wählen! Man kann sicherlich nicht behaupten, dass die anderen, sich demokratisch nennenden Parteien, besser agieren, aber hier ist Handeln angesagt! Deshalb gehen Sie zur Wahl 2017! Aber wählen Sie nicht das, was sich unter einem Mantel von Christentum und Demokratie versteckt.

Gruß R. Meyer.

Geschrieben von Vorstand gegen B88
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